Brautgeschenke, Balzflüge und unterschiedlichste Rituale, Schnattern, Kämpfen oder Schnalzen – bei den Balzsafaris der St. Martins Ranger können Gäste üblicherweise vieles beobachten. In Kürze ist ein besonders beeindruckendes Schauspiel zu sehen, denn die Großtrappe, einer der schwersten flugfähigen Vögel der Welt, ist bald auf Brautschau.

„ – hautnah können unsere Gäste auf den sogenannten Balzsafaris mit unseren St. Martins-Rangern erleben, was die Tierwelt alles auf Lager hat, um für den Partner oder die Partnerin zu werben“, 

„Das Erwachen der Natur ist spektakulär. Was Kampfgeist und Kraft bei dem einen, ist Lautstärke oder betörender Duft bei dem anderen: Die Balz im Tierreich ist ein Spektakel und auch die Pflanzen verführen mit so manchem Kunstgriff, um so ihre Art zu erhalten“, erzählt Klaus Hofmann, Geschäftsführer der St. Martins Therme & Lodge.

Naturerlebnisse 

„Im Seewinkel gibt es in der Balzzeit vielfältige Naturerlebnisse zu entdecken“, meint Elke Schmelzer, Leiterin des Outdoorteams. „Die Großtrappen-Safari zeigt ein beeindruckendes Schauspiel, wenn diese Tiere an ihren Balzplätzen werben. Die Hennen erscheinen in Trupps, während sich die Hähne imposant zur Schau stellen. Dabei plustern sie sich wie große Schneebälle auf und drehen das Gefieder um – dieses Spektakel kann man durch die Größe der Tiere natürlich besonders gut beobachten.“

Aber auch viele andere Tiere sind in den nächsten Wochen auf Brautschau: die Wechselkröte beeindruckt beispielsweise durch ihr lautes Trällern. Ungewöhnlich ist auch das Verhalten von Hasen oder Haubentauchern: Während bei den Hasen Ausdauer, Stärke und vor allem Kampfkraft zählen, lernen sich die Haubentaucher-Pärchen durch einen eigenen Hochzeitstanz kennen, dessen Höhepunkt die sogenannte „Pinguine-Pose“ ist. Spektakulär ist aber auch der Wuchtelflug der Kiebitze, bei dem das Männchen aufsteigt, sich dann aber wieder fallen lässt, von einer Seite auf die andere wirft und dabei heiser jodelt, während die Flügel gleichzeitig ein aus der Nähe hörbares, „wummerndes“ Geräusch erzeugen.

Bei den Pflanzen gilt es, Insekten anzulocken, um so die Artenvielfalt zu erhalten: das Steppenveilchen lockt beispielsweise mit seinem verlockenden Duft, während die Spinnen-Ragwurz mit ihren Blüten Aussehen und Duft der paarungswilligen Weibchen einer bestimmten Bienenart imitiert und so die Bienen anlockt.

Nähere Informationen unter www.stmartins.at