Was sind Ihre Reisepläne für 2026?
Für den Ruefa Reisekompass lässt Ruefa regelmäßig ÖsterreicherInnen nach ihren Reiseplänen befragen, um daraus die aktuellen Reisetrends abzuleiten. Das Ergebnis für 2026 laut Studie: Die Reisefreudigkeit ist ungebrochen, und die Bereitschaft, dafür das nötige Budget einzuplanen, verbindet alle Generationen. Gefragt sind neben der Hauptsaison die etwas entspannteren Vor- und Nachsaisonmonate Mai bis September. Darüber hinaus zeigt sich der Wunsch nach Erholung, innerer Ruhe und bewusst eingeplanten Wellness-Auszeiten. Im Rückblick auf 2025 werde deutlich: Auch angesichts von Teuerung und wirtschaftlicher Unsicherheit möchten die ÖsterreicherInnen ihre Urlaubsreisen nicht missen. Sie nutzen sie bewusst als Erholungs- und Kraftquelle für ihre persönlichen Auszeiten.
Rückblick 2025
Im Durchschnitt waren die ÖsterreicherInnen laut Umfrage vergangenes Jahr 20 Tage lang unterwegs. Aufgeteilt war die Urlaubszeit zumeist auf zwei (22%) bis drei Urlaube (19%) bzw. einen Urlaub (18%). In den meisten Fällen dauerten die Reisen 8 bis 14 Tage (25%), andernfalls hatten sie eine Dauer von 15 bis 21 Tagen (23%) bzw. bis zu 7 Tagen (20%) oder zwischen 22 und 31 Tagen (18%) und mehr (14%). Die Durchschnittsausgaben pro Person lagen dabei bei Euro 2.170.
Urlaubspläne 2026
Die Prognosen deuten auf ein starkes Reisejahr 2026: 90% der ÖsterreicherInnen (+1% im Vgl. zu 2025) planen dieses Jahr zu verreisen. Insgesamt rechnen die ÖsterreicherInnen 2026 im Schnitt mit 21 Tagen Urlaub – aufgeteilt auf zumeist zwei Urlaube (29%), einen Urlaub (23%) bzw. drei Urlaube (22%). 14% bzw. 12% machen vier Mal bzw. öfter Urlaub. Der Haupturlaub soll im Schnitt 12 Tage dauern.
Die geplanten durchschnittlichen Ausgaben pro Person für den Urlaub 2026 liegen bei 2.209 EUR. Den Daten zufolge stehen den Ältesten dafür auch die meisten finanziellen Mittel zur Verfügung: Das Reisebudget steigt von 1.938 EUR pro Person in der Generation Z (1994 – 2010) über 2.630 EUR bei den Baby Boomern (1946-1964) bis auf 4.444 EUR in der Generation der TraditionalistInnen (1922 bis 1945).
Die höchsten Urlaubsbudgets pro Person finden sich im Westen Österreichs: An der Spitze liegen erneut die TirolerInnen mit 2.517 EUR, gefolgt von den WienerInnen mit 2.428 EUR. Abgerundet werden die Top 3 von den BurgenländerInnen, die pro Person mit 2.349 EUR kalkulieren.
Vor dem Hintergrund veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen werden die Urlaubsbudgets mit Bedacht eingesetzt: Während 43% sich von der aktuellen Teuerung in ihren Reiseplänen kaum beeinflussen lassen, planen 15%, die günstigere Nebensaison zu nutzen, 13% möchten von Frühbucher-Angeboten profitieren und weitere 12% beabsichtigen, am Urlaubsort zu sparen.
Urlaubsarten 2026
Der Badeurlaub bleibt über alle Generationen hinweg unangefochten die beliebteste Urlaubsform der ÖsterreicherInnen. Für 2026 planen 54% der Befragten zumindest einen Strandurlaub. Mit einem Zuwachs von +4% gegenüber 2025 verzeichnet der Strandurlaub auch die markanteste Steigerung unter den geplanten Urlaubsarten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Städtereisen (41%) sowie Wellness- und Erholungsreisen (35%).
„Noch stärker als je zuvor begeistert der Badeurlaub über alle Generationen hinweg. Er bietet Entspannung, Erholung und unbeschwerte Momente fernab des oft allzu überladenen Alltags. Kein Wunder also, dass sich 2026 mehr als die Hälfte der ÖsterreicherInnen an der Sonne orientieren und den Badeurlaub am Meer zu ihrer Top-Reiseart küren“, resümiert Ruefa Geschäftsführer Michele Fanton.
Frische Impulse liefern auch der sportliche Aktivurlaub (20%) sowie Erlebnisreisen/Rundreisen/Roadtrips (18%). Ski- bzw. Winterurlaub steht für 12% der Österreicher:innen 2026 auf dem Programm, ebenso planen 10% eine Kultur- und Studienreise. Cluburlaube (9%), Adults-only-Urlaube (9%), Camping (8%) und Kreuzfahrten (6%) ergänzen die Reisepläne.
Wie und wohin geht die Reise 2026?
Obwohl lediglich 29% der ÖsterreicherInnen ihre Urlaubsplanung an die Schulferien knüpfen müssen, konzentriert sich die Hauptreisezeit weiterhin auf den Sommer – insbesondere auf Juli und August, flankiert von den Nebensaison-Monaten Mai, Juni und September. Gereist wird zu 43% als Paar/mit Partner, zu 26% als Familie mit Kindern, 10% planen eine Solo-Reise und weitere 7% eine Reise in der Gruppe mit FreundInnen oder KollegInnen.
Insgesamt planen 80% der Befragten eine Reise ins europäische Ausland, 66% sagen „Ja“ zu Urlaub in Österreich, 23% zieht es in die Ferne. Die beliebtesten Reiseziele im Inland sind erneut die Steiermark (27%), Kärnten (24%) und Salzburg (21%). In Europa steht Italien (32%) an erster Stelle, gefolgt von Kroatien (23%) und Deutschland (19%).
Auch die Lust auf Fernreisen ist weiterhin groß: Besonders gefragt ist das Königreich Thailand (15%; +2% im Vgl. zu 2025), gefolgt von den USA (11%; -5%) und Japan (10%; +3%). Auch die Malediven liegen mit einem Plus von 3% im Trend (7%). Ebenfalls gut nachgefragt bleiben die Vereinigten Arabischen Emirate (7%; +1%). Auffällig ist die gestiegene Reiselust auf China (5%; +3%).
Um an den Urlaubsort zu gelangen, wählen 51% Anreisen mit dem eigenen Auto, 46% Flugreisen, 14% Anreisen mit der Bahn. Weitere 5% reisen mit dem Bus, 3% per Wohnmobil und 2% mit dem Mietauto.
Wünsche und Motive rund ums Reisen
Welche Urlaubserlebnisse beeindrucken die ÖsterreicherInnen ganz besonders, welche prägen sich am stärksten in ihre Erinnerungen ein? Am häufigsten genannt werden Naturerlebnisse wie etwa Strand und Berge (59%), kulinarische Genüsse (43%) sowie körperliche Aktivitäten wie Sport oder Wandern (38%). Weitere Highlights sind die Tiere und Pflanzenwelt (38%), die Urlaubsunterkunft (35%) sowie menschliche Begegnungen (34%). Darüber hinaus schätzen die Befragten die Geschichte und kulturellen Hintergründe des Reiseziels (30%), verwöhnende Wellnessmomente (28%), das Gewinnen von persönlicher Inspiration und neuen Perspektiven (27%) sowie authentische Einblicke in das lokale Leben (27%).
Sonne pur oder doch lieber die etwas kühlere Sommerfrische? Die Vorlieben hinsichtlich der Temperaturen sind höchst individuell: 31% der Befragten bevorzugen die kühlere Vor- oder Nachsaison, 25% wählen gezielt warme Urlaubsländer, 24% lassen sich von der Temperatur kaum beeinflussen, 19% setzen bewusst auf die warme Hauptsaison und 15% entscheiden sich für kühlere Reiseziele.
Nachhaltigkeitsaspekte, d.h. ökologische und soziale Verantwortung, sind den ÖsterreicherInnen auf ihren Reisen wichtig – dieses Jahr ist sogar eine minimale Steigerung der Zustimmungswerte und der allgemeinen Zahlungsbereitschaft für ein nachhaltigeres Reisen im Vergleich zum Vorjahr auf 56% (+1%) erkennbar. Unabhängig von Vorgaben definieren die Befragten Nachhaltigkeit vor allem über Mobilität und die Wahl des Reiseziels (32%), einen bewussten und schonenden Umgang mit Ressourcen (21%), allgemeines Umwelt- und Klimabewusstsein (16%) sowie über Abfallvermeidung und Mülltrennung am Urlaubsort (7%).
Trenddestination 2026

Für 2026 erweitert Ruefa sein Angebot wieder um neue Trenddestinationen. Neu im Programm ist die Baleareninsel Menorca, die ab Mai bequem und direkt per Charterflug ab Wien erreichbar ist. Die deutsche Ostseeküste überzeugt als Fixstarter unter den Charter-Destinationen mit neuen Hotels, Wander- und Radreisen sowie Hausboot-Erlebnissen. Zu den weiteren Top-Sommerdestinationen 2026 zählen Griechenland, Türkei, Spanien, Italien und Ägypten. In der Ferne locken etwa die USA, Thailand, die Malediven, Mauritius, Seychellen oder Tansania – Sansibar.
In der Welt der Ruefa Sportreisen wartet eine breite Auswahl an Packages u.a. zu Tennis, Laufen, Fußball, Golf und Motorsport, jeweils inklusive Eintrittskarten. Auf Zakynthos sorgt die beliebte Ruefa Sommerakademie für kreative und inspirierende Urlaubstage, ideal auch für Solo-Reisende. Ergänzt wird das Angebot mit den vielfältigen Ruefa Kultur- und Studienreisen sowie einem dichten Programm an Kreuzfahrten, die bereits bis ins Jahr 2028 buchbar sind.
Reiseberatung und Markenbekanntheit
Dass persönliche Expertise bei der Urlaubsentscheidung weiterhin eine zentrale Rolle spielt, bestätige die Studie eindeutig: Bei der Frage nach der Vertrauenswürdigkeit von Urlaubsempfehlungen nennen 78% der Befragten die Familie bzw. den Freundeskreis, gefolgt von ReiseberaterInnen im Reisebüro oder beim Reiseveranstalter mit 59%, während nur 12% auf Künstliche Intelligenz wie ChatGPT oder Chatbots vertrauen.
Dieses hohe Vertrauen spiegelt sich auch in der Markenbekanntheit von Ruefa wider: Ruefa zählt demnach zu den bekanntesten Reisebürogruppen Österreichs – 25% der ÖsterreicherInnen geben an, Ruefa gut zu kennen, weiteren 64% ist die Marke immerhin namentlich bekannt.
Preisgekröntes Ruefa Store-Konzept
Das preisgekrönte Ruefa Store-Konzept, kürzlich ausgezeichnet mit dem Austrian Interior Design Award 2025, lädt in den neuen Stores in Eisenstadt, Linz und Wien dazu ein, Urlaubslust neu zu erleben. Naturelemente, digitale Features und individuelle Reiseberatung verbinden sich hier zu einem innovativen Gesamterlebnis. Mithilfe von Online-Terminvereinbarung, flexibler Videoberatung und Tools wie dem „Ruefa Urlaubsmatch“ erhalten Ruefa-KundInnen genau die individuelle Beratung, die sie sich wünschen. Rund 400 Ruefa-Mitarbeiter:innen sind zudem frisch ausgebildete „Ruefa Climate Ranger“ und beraten auf Wunsch zu nachhaltigen Reiseoptionen. „Unser Ziel ist es, die Begeisterung für das Reisen mit echter Expertise und modernster Beratung zu verbinden“, sagt Birgit Wallner, Vorständin Verkehrsbuero.

