Österreich schwer oder leicht? Hauptsache aktiv!

Beneidenswert schöne Naturlandschaften, abwechslungsreiche Kulinarik und bestensausgebaute Wander- und Radwege – was mehr könnte man sich von einem Rad- oderWanderurlaub in Österreich wünschen?

Und das alles bei – meistens – angenehmen Temperaturen. Für „Coolcation“, also Urlaub in kühlen Regionen, muss man nicht immer weit reisen. reisetipps hat sich – quer durchs Land – umgesehen und einige besonders schöne und interessante Routen herausgepickt.

Von Wien bis Vorarlberg ist das Angebot an Wanderwegen, Weitwander- und Pilgerrouten sowie Rad- und Mountainbikestrecken nahezu grenzenlos – auch im wörtlichen Sinn. Wie trifft man bei dieser Vielfalt die richtige Wahl für die Leserschaft? Am besten einfach vollkommen willkürlich, je nach Lust und Laune, so viel nehmen wir uns einfach heraus. Neben bewährten Klassikern finden sich auch einige Touren und Angebote, die ganz neu auf der touristischen Landkarte zu finden sind. 

Einige sind recht anspruchsvoll für geübte und trainierte Sportbegeisterte, andere sehr gemütlich und locker mit Schwerpunkt Genuss und Geselligkeit. Außerdem hat die Redaktion auch Ausflugsziele und Tipps zusammengestellt, die ausdrücklich als barrierefrei ausgewiesen sind. So steht der Planung eines abwechslungsreichen Natururlaubs mit Familie und/oder Freunden nichts mehr im Weg!

SALZBURG

+++ Wilde Schönheit, weite Blicke 

Der neue Hohe Tauern Bike Trail öffnet die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern dieses Jahr auch für Radbegeisterte. Der Mountainbike-Radweg führt über Almwege und Forststraßen auf 14 Etappen durch die wilden Täler, über grüne Talböden entlang der Salzach, vorbei an tosenden Gletscherbächen und vergletscherten Dreitausendern. Die Gesamtlänge beträgt 530 Kilometer und rund 12.000 Höhenmeter, kann aber natürlich auch in einzelnen Etappen zurückgelegt werden. Entlang der Strecke bieten Bike-Shops, E-Bike-Ladestationen sowie Bike-Guides ihr Servicean. Für Planung und Buchung der Etappen, Unterkünfteund Gepäcktransporte steht das Infocenter (www.bookyourtrail.com/trail/hohe-tauern-bike-trail) zur Verfügung. www.nationalpark.bike

++ Mehr Wissen erradeln 

Radeln und dabei auch noch was lernen – da bietet sich ein gemütlicher Tagesausflug auf der Wallersee-Kräuter-Runde mit Start in Seekirchen im Velodrom Salzburger Seenland an. 600 Kilometer Radwege finden sich hier rund um Wallersee, Mattsee, Grabensee und Obertrumersee. Die 41 Kilometer lange Wallersee-Kräuterrunde steht unter dem Motto der heilsamen Kräuter und führt von Kräutergarten zu Kräutergarten. www.salzburger-seenland.at

+ Ausblick garantiert

Der Salzburger Hausberg, der Gaisberg, bietet einen Rundwanderweg (insgesamt 5,43 Kilometer), der mit toller Aussicht auf Salzburg, in den Flachgau, auf den Untersberg und den Watzmann punktet. Der Abschnitt von der Zistelalm bis zur Aussichtsplattform ist auch mit Kinderwagen und Rollstuhl befahrbar.

OBERÖSTERREICH

+++ Spirituelle Bewegung

Der „Weg der Achtsamkeit“ soll durch bewusstes Erleben der Natur und spirituelle Impulse Achtsamkeit mit sich und der Umwelt spürbar machen. Fünf Etappen mit insgesamt 96 Kilometern erwarten den Weitwanderer auf einer Runde vom Bergsteigerdorf Grünau im Almtal ins Brunnental, Steyrtal und Kremstal. Entlang der Alm und Steyr, über Wald und Wiesen, über Kraftplätze und spirituelle Orte kommen die Wanderer auch auf 2.100 Höhenmeter (auf- und abwärts). www.wegderachtsamkeit.com

++ Grenzenlos Bier

Mit Vorsicht genießen: „Bierkultur auf zwei Rädern“ heißt das grenzüberschreitende, genussvolle Radtourenangebot zwischen dem Mühlviertel und den Landkreisen Freyung- Grafenau und Passau in Bayern. Elf digital aufbereitete Touren stehen zur Verfügung. Wer möchte, kann sich auf (drei) mehrtägige Strecken oder acht Rundtouren für Tagesausflüge begeben. Die Routen führen durch das Mühlviertel, den Bayerischen Wald, das Rottal und dem Donautal entlang von Brauereien oder bierkulturell geprägten Gastgeberbetrieben. Mit der Stiftsbrauerei Schlägl, der ältesten Stiftsbrauerei Österreichs, sowie einem der größten Hopfenanbaugebiete des Landes, ist das obere Mühlviertel zentral eingebunden. Die Touren sind über Komoot abrufbar und richten sich vor allem an E-Biker, Gravel-Fahrer und Genussradler. www.muehlviertel.at

+ Hoch hinauf

Im Sommer bringen die Bergbahnen Dachstein Krippenstein die Besucher:innen nicht nur auf die Schönbergalm, zu den Dachstein Rieseneishöhlen und zur Mammuthöhle, sondern auch auf den Hausberg der Obertrauner, den Krippenstein auf 2.100 Metern. Serviert wird ein tolles Panorama, der „Welterbeblick“. Das Bergrestaurant Dachstein Krippenstein ist mit dem Aufzug erreichbar. dachstein.salzkammergut.at

5 Fingers, Dachstein — Foto: Dachstein Tourismus AG / Mirja Geh
5 Fingers, Dachstein — Foto: Dachstein Tourismus AG / Mirja Geh

VORARLBERG

+++ Training in der Höhe

Weite, Ruhe und alpine Höhenlagen finden Trailrunner auf neuen Strecken in der Region Lech Zürs vor. Die zehn Laufstrecken umfassen insgesamt 54 Kilometer. Auf ihnen können sich Extremsportler:innen wie auch Genussläufer:innen austoben. Die Routen sind abwechslungsreich, führen über kieselige Uferwege, weiche Wiesen und Felder, bemooste Forst- und Waldwege. www.lechzuers.com

++ Rund um und über den See

Einer der beliebtesten Radwege (Europas) ist der 270 Kilometer lange Bodensee-Radweg, der gemütlich in fünf bis acht Tagen absolviert werden kann. Möglich ist es auch, für einzelne Etappen ein Bodenseeschiff zu wählen. Fluchtgeschichten aus den Jahren 1938 bis 1945 erzählt der 100 Kilometer lange Hör-Radweg „Über die Grenze“. Im Bregenzerwald verbindet „kulinarisch Radfahren“ Genuss und Natur mit Architekturerkundungen. www.vorarlberg.travel

++ Am Rande des Fürstentums

Mal kurz zu den anderen Nachbarn schauen! Der Liechtensteiner Rundweg führt ab Feldkirch-Tisis zur Kirche St. Michael ins österreichisch-liechtensteinische Grenzgebiet. Und er ist etwa 6,5 Kilometer lang und bietet auf flacher Strecke schöne Ausblicke und Einblicke in die Natur, etwa auf die Schweizer Alviergruppe. www.vorarlberg.travel/route/ 

NIEDERÖSTERREICH

+++ Hüttenhüpfen

Anspruchsvoll, aussichtsreich, mit vielen Einkehrmöglichkeiten und mit Bahn und Bus erreichbar: Hüttenhüpfen auf der Rax (1.804 Meter). Nach der Auffahrt mit der Rax-Seilbahn, der ältesten Seilbahn Österreichs und seit exakt 100 Jahren in Betrieb, öffnet sich ein weites Hochplateau, auf dem sich auf über 15 Kilometern Hütte an Hütte reiht – vom Ottohaus (mit einem großen Alpingarten mit etwa 200 typischen Alpenpflanzen) über die Neue Seehütte, das Habsburghaus und Waxriegelhaus bis zur Edelweißhütte am Preiner Gscheid. www.wieneralpen.at

++ Am Fluss

Vom Weinland an der Donau bis nach Mariazell begleitet der Traisental-Radweg die Traisen vom weiten Talboden in eine alpine Welt mit Wallfahrtsgeschichte. Insgesamt ist die Strecke 107 Kilometer lang - vom Donautal über St. Pölten und Lilienfeld nach Mariazell - und überwiegend flach. Highlights auf der Strecke sind das kleinste Weinbaugebiet Niederösterreichs, das Traisental, die Altstadt von St. Pölten, Stift Lilienfeld und die Basilika Mariazell sowie Blicke auf Ötscher und Annaberg. www.traisentalradweg.at/

+ Kleinste Stadt, wilde Katzen

Das Nationalparkhaus Nationalpark Thayatal ist Ausgangspunkt für einen Rundwanderweg durch den Wald mit Blick auf Hardegg, die kleinste Stadt Österreichs. Das Nationalparkhaus bietet auch ein Informationszentrum und eine Ausstellung. In der Wildkatzenanlage kann auch die Fütterung einzigartiger Tiere hautnah miterlebt werden. Der Rundweg Hennerweg führt über einen Wald- und dann über einen Feldweg; hier ist Unterstützung teilweise erforderlich. Streckenlänge: 2,1 Kilometer. www.np-thayatal.at

STEIERMARK

+++ Sternpilgern mit Pedalen

Der bekannteste Wallfahrtsort Österreichs, Mariazell, kann auch mit dem Rad „erpilgert“ werden. Die Wege führen durch und über Berglandschaften, vorbei an Kirchen, dem Neuberger Münster, an Marterln und Pilgersymbolen am Wegesrand. Über Sternpilgerrouten tauchen Radpilger an fünf Einstiegspunkten in die Hochsteiermark ein: über den Steirischen Semmering (R46), über den „Großen Jogl“ aus der Oststeiermark, von Graz und Leoben kommend am Murradweg (R2) oder aus Niederösterreich über den Traisentalradweg Richtung Mariazell. www.steiermark.com

++ Bacchus huldigen

Der Weinwanderweg Ratsch-Ottenberg an der Südsteirischen Weinstraße verspricht nicht zu viel: Herrliche Ausblicke, zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und Rastplätze sorgen für Genuss. Startpunkt der 12,6 Kilometer langen Route ist der Infopoint Zweytick, dann geht es zur Steiermark-Herzerlbank, weiter in Richtung Ratscher Landhaus, vorbei an Weingütern, Buschenschanken, durch den Wald und wieder zurück zum Infopoint. 

+ Kleine Naturwunder

Eine gemütliche Runde ohne große Steigungen, aber mit schönen Ausblicken und Einkehrmöglichkeiten, verspricht die Teichalm im Naturpark Almenland mit dem Teichalmsee und mit dem Moorlehrpfad. Die 9,8 Kilometer lange Tour startet auf der Teichalm beim Holzochsen. Der Weg rund um den Teichalmsee und durch das Hochmoor, dem letzten Latschenhochmoor in Österreich mit einer besonderen Tier- und Pflanzenwelt, ist auch für Kinderwagen und Rollstühle geeignet. www.almenland.at

Moorlehrpfad auf der Teichalm — Foto: Studio Draussen
Moorlehrpfad auf der Teichalm — Foto: Studio Draussen

BURGENLAND

+++ Auf den Spuren der Römer

Über 300 Kilometer lang ist der Bernstein Trail von Nord nach Süd. Er führt auf historischen Pfaden der alten römischen Bernsteinstraße, von Carnuntum in Niederösterreich, durch den Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel bis St. Martin an der Raab, verbindet die Alpen mit der pannonischen Ebene mit Abstechern nach Ungarn. Und dies in 13 Etappen (meist über 20 Kilometer) mit insgesamt sogar über 3.000 Höhenmetern (Auf- und Abstieg jeweils) – oder einzelnen Tagestouren. Unterstützung für die Planung gibt: myburgenland.travel/

++ Paradiesische Aussichten

Gemütliches Radeln – insbesondere mit E-Bike – verspricht die Paradiesroute im Südburgenland. Insgesamt kann man 260 Kilometer durch drei Naturparks, entlang naturbelassener Flüsse wie Raab und Lafnitz, durch Kellervierteln und Dörfer, vorbei an idyllischen Weingärten, an Burgen und kleinen Schlössern absolvieren. Lokale Gastronomie, ob Buschenschank oder Wirtshaus locken in vielen Orten. Der höchste Punkt misst 508 Meter, ein bisschen anstrengen darf man sich auch, wenn man will. www.ebikeparadies.at

+ Bühne, Wein und Störche

Von Rust nach Mörbisch führt ein ca. 8 Kilometer langer, flacher Weg entlang der burgenländischen Radroute B10. Salzwiesen mit weidenden Schafen, Störche, Vogelbeobachtungstationen mit Blick ins Schilf, Weinreben und sogar Olivenbäume sowie Rastplätze liegen am Weg. In Rust lockt der Wein, in Mörbisch Seebühne, Seebad und natürlich Gastronomie. Burgenland.info

WIEN

+++ Rein in den Wald

Mountainbike-Fans können in Wien und Umgebung auf zahlreichen Mountainbike-Strecken und Trails fahren – der gesamte Wienerwald lädt mit abwechslungsreicher, hügeliger Landschaft und einem gut ausgebauten Streckennetz dazu ein. Viele Trails sind mit Einstiegen in der Stadt (etwa Kahlenbergerdorf, Neustift am Walde, Sophienalpe) erreichbar. Zu den Highlights zählt die Mountainbike-Area Wienerwald-Nord zwischen Klosterneuburg und Purkersdorf mit einem weitreichenden Netz an Rundstrecken für alle Könnerstufen. www.wien.gv.at/freizeit/mountainbike

++ Rundumadum

Wiens Stadtwanderwege von 1 bis 12 führen in die Weinberge, in den Wienerwald, in den Prater oder auch in urbane Gefilde der Gemeindebauten; und viele davon lassen sich gut kombinieren. Wer eine Herausforderung sucht: Einmal rund um Wien führt der „rundumadum-Wanderweg“: 120 Kilometer in 24 Etappen. Start und Ziel der jeweiligen Etappen (zwischen drei und zehn Kilometern) sind jedoch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Für Wanderungen auf den Wiener Stadtwanderwegen oder dem rundumadum-Wanderweg gibt es auch eigene Wanderpässe. www.wien.gv.at/freizeit/wanderweg-rund-um-wien

+ Freie Bahn

Auf allen Bus- und nahezu allen Straßenbahnlinien in Wien sind Fahrzeuge in Niederflur-Bauweise unterwegs, was das Ein- und Aussteigen für alle einfach macht. Die Busse sind mit Klapprampen für Rollstuhlfahrer:innen ausgestattet. Es gibt auch ein barrierefreies Fahrradtaxi-Service, womit man bequem eine Stadtrundfahrt machen kann. Die Sehenswürdigkeiten werden nach eigenen Routenwünschen oder auf festgesetzten Touren angefahren. Zertifizierte Stadtführer bieten zudem auch barrierefreie Touren an. www.taxi.at/barrierefrei, www.wien.info/de/reiseinfos/wien-barrierefrei

KÄRNTEN

+++ Vom Berg ans Meer

Als vielfältiger und attraktiver Weitwanderweg gilt der Alpe-Adria-Trail. Er führt in 43 Etappen und über 750 Kilometer vom Pasterzengletscher am Fuße des Großglockners in Kärnten über Slowenien bis an die Obere Adria nach Muggia bei Triest in Italien. Start ist im Nationalpark Hohe Tauern, dann geht es auf Kärntner Gebiet nach Heiligenblut, durch das Mölltal und weiter nach Gmünd, über die Millstätter Alpe mit Panoramablicken auf den Millstätter See und in den Biosphärenpark Nockberge, nach Arriach, auf die Gerlitzen Alpe, vorbei am Ossiacher See, nach Velden am Wörthersee und zur Baumgartnerhöhe unweit des Faaker Sees. Die Tagesetappen, von denen jede im Schnitt 17 Kilometer misst, können einzeln oder variabel kombiniert werden, bei individuellen Touren hilft das Alpe-Adria-Trail Buchungscenter. www.alpe-adria-trail.com

++ Um den See

Die Kärnten Seen-Schleife ist etwas für Genießer:innen. Wie eine liegende Acht schlängelt sich die mehrtägige, 400 Kilometer lange Tour auf leichten und mittleren Etappen entlang von 20 Seen mit großartigen Ausblicken und Sehenswürdigkeiten. Etwa 50 Prozent der Strecken radelt man am Wasser entlang, an den Seen oder an Flüssen – Bademöglichkeiten inklusive. www.kaernten.at/seenschleife/

+ Barrierefreies Naturerlebnis

Mitten durchs wunderschöne Hochalmgebiet zwischen Egger Alm und Dellacher Alm führt ein durchgehend asphaltierter Weg, der beide Almdörfer miteinander verbindet. Der Höhenunterschied zwischen den Almen ist minimal. Umso größer ist der Erholungsfaktor beim Eintauchen in diese Naturlandschaft, die geprägt ist von sattgrünen Almwiesen, dem Blick auf den nahen Poludnig und dem glitzernden Egger Almsee, dem man auf seinem Weg ganz nahekommt. Barrierefreie Rastplätze mit Ruhebänken entlang der 3,8 km langen Wegstrecke laden zum bewussten Innehalten ein. Barrierefreie Parkplätze gibt es direkt vor dem Almgasthaus auf der Egger Alm & dem Gasthaus Pipp auf der Dellacher Alm. www.kaernten.at/service

Naturerlebnis Egger Alm — Foto: )ARGE Naturerlebnis / Michael Stabentheiner
Naturerlebnis Egger Alm — Foto: )ARGE Naturerlebnis / Michael Stabentheiner

TIROL

+++ Grandiose Ausblicke

Sellrain gehört zu den Bergsteigerdörfern im Sellraintal, etwa 20 Minuten von Innsbruck entfernt. Hier beginnt eine naturbelassene alpine Natur und im Sommer locken unzählige Touren auf die umliegenden Berge. Die Sellraintaler Hüttenrunde (80 Kilometer, 5.700 Höhenmeter) ist eine hochalpine, mehrtägige Rundwanderung durch die gesamte Region Kühtai-Sellraintal und kann über verschiedenste Varianten begangen werden – mit allen Facetten der Sellrainer Berge: wuchtige, gletscherbehangene Granitgneis-Berge im hinteren Lüsenstal, sanfte Hügel rund um das Fotschertal oder der mächtige Acherkogel hoch über dem Tiroler Oberland. Die Tour beginnt in Sellrain auf 900 Metern. Ihr höchster Punkt ist die Schöntalspitze auf mehr als 3.000 Metern. www.innsbruck.info

++ Gemütlich und kurz knackig

Eine eher gemütliche MTB-Hüttentour ist die Nordkette Almenrunde, die Ausblicke auf die Landeshauptstadt und das Feriendorf Rum bietet. Ab Hans-Psenner-Steg geht es über den Forstweg im Mühlauer Wald auf die Hungerburg, weiter über den Umbrüggler Almweg zur gleichnamigen Alm, zur Azler Alm und – für 10 Minuten eher knackig - zur Rumer Alm, dann hinab bis zum Rechenhof und wieder zurück nach Innsbruck. Die Strecke ist 20 Kilometer lang und geht 870 Meter (höchster Punkt 1.257 Meter) hinauf.

+ Stadtflair

Ob alleine oder mit Begleitung, die Sightseeing-Runde in Innsbruck ist für alle geeignet. Die Museen entlang der Tour sind alle barrierefrei gestaltet. Den Beginn einer Tour durch Innsbrucks Zentrum bildet die Kaiserliche Hofburg. Sie führt durch die Altstadt mit einem kurzen Abstecher zum Inn, über die zentrale Einkaufsstraße bis hin zur Kaiserlichen Hofkirche. Empfehlenswert ist auch die Fahrt mit der Hungerburgbahn für einen tollen Blick über die Stadt und auf die umliegenden Berge.

SCHÖNE DÖRFER

Wandererlebnisse in 43 Wanderregionen in Österreich präsentieren „Österreichs Wanderdörfer“. Über 70 Wanderdörfer – wie etwa Alpbach, Going, Hollersbach oder Bad Tatzmannsdorf -, Routen und Tipps für die Planung finden sich in dem Angebot. Alle Wanderdörfer sowie enthaltenen ausgewählten Gastgeber:innen und Wanderwege tragen das Österreichische Wandergütesiegel und erfüllen einheitliche, hohe Qualitätsstandards. www.wanderdoerfer.at

Der Text ist im Print erschienen, reisetipps Nr. 36: www.reisetipps.cc/issues/reisetipps-nr-36-sommer-herbst-2026