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Postkartenmotive... — Foto: TUI / Florian Albert
Postkartenmotive... — Foto: TUI / Florian Albert
E-Bike-Tour an der Küste — Foto: TUI / Florian Albert
E-Bike-Tour an der Küste — Foto: TUI / Florian Albert
Nette Begegnungen — Foto: TUI / Florian Albert
Nette Begegnungen — Foto: TUI / Florian Albert
Viele Postkartenmotive — Foto: TUI / Florian Albert
Viele Postkartenmotive — Foto: TUI / Florian Albert
Kein Stress auf Sal — Foto: TUI / Florian Albert
Kein Stress auf Sal — Foto: TUI / Florian Albert
Mit Haien auf Tuchfühlung — Foto: TUI / Florian Albert
Mit Haien auf Tuchfühlung — Foto: TUI / Florian Albert
Salinen von Pedra de Lume — Foto: TUI / Florian Albert
Salinen von Pedra de Lume — Foto: TUI / Florian Albert
Unterwegs auf der Insel Sal, Palmeira — Foto: TUI / Florian Albert
Unterwegs auf der Insel Sal, Palmeira — Foto: TUI / Florian Albert
Kleine Schildkröten — Foto: TUI / Florian Albert
Kleine Schildkröten — Foto: TUI / Florian Albert
Immer schön fit bleiben! — Foto: TUI / Florian Albert
Immer schön fit bleiben! — Foto: TUI / Florian Albert

Kapverden: "No Stress" auf Sal

„No Stress“ – steht auf dem Armband mit bunten Perlen, das mich als Begrüßung zusammen mit einer Karte und Leckereien auf meinem Bett empfängt. Das Motto der Insel Sal, einer von neun bewohnten Inseln der Kapverden, gefällt mir schon mal und ich bin gespannt, was mich in den nächsten Tagen noch erwartet.

Auch mein Zimmer im Robinson Cabo Verde, das großzügig geschnitten, in hellen Farben und sehr modern gestaltet ist, spricht mich an. Von der Terrasse aus lockt der Blick in den üppig grünen Garten der Anlage. Zwischen den Pflanzen entdecke ich auch schon den ersten Inselbewohner. Eine kleine Echse, die ich gedankenverloren eine Weile beobachte – denn ich hab ja keinen Stress.

Kapverden

Der Name der nur rund 220km2 kleinen Insel Sal im Atlantischen Ozean kommt übrigens, wie vielleicht schon vermutet, tatsächlich vom Salz. Dieses wurde hier lange Zeit in großen Mengen abgebaut. Mittlerweile gibt es zwar noch etliche Salinen und Salzseen – die allerdings heute auf andere, „entspanntere“ Weise genutzt werden – wie ich auf meiner Reise noch selbst erlebe.

Tag 1.1: E-Bike-Tour die Küste entlang

Um den Süden der Insel gleich aktiv zu erkunden, starten wir (also meine Reisegruppe und ich) unseren Aufenthalt mit der „TUI Experience E-Bike Fahrradtour“. Dafür werden wir in die vom Hotel nur wenige Minuten entfernte Stadt Santa Maria gebracht. Von den MitarbeiterInnen eingewiesen, mit Helm und E-Bike ausgestattet, können wir uns auch schon auf unsere Sättel schwingen – angeführt von unserem lokalen Ausflugs-Guide – losdüsen.

Unterwegs durch die karge, fast wüstenartige Landschaft mit Blick auf die Küste radeln wir ganz entspannt dahin – auch hier gilt „No Stress“. Stopps an den schönsten Stellen geben Gelegenheit, die besonderen Eindrücke festzuhalten, während unser Guide uns spannende Infos dazu liefert. Beispielsweise bei einem „Muschelfriedhof“ – eine beeindruckende Landschaft aus Muschelschalen, aus denen Fischer das Fleisch herausgelöst haben, um lokale Spezialitäten daraus zuzubereiten.

Tag 1.2: Erst Sport, dann Entspannung

Gestärkt vom Mittagessen auf der Terrasse des Hauptrestaurants gilt es dann, den Club zu erkunden. Robinson Cabo Verde, ein Adult Only-Hotel, das als erstes und bisher einziges der Marke als solches erbaut wurde, ist, direkt am 8km langen Sandstrand gelegen, ideal für (wasser)sportbegeis-terte und erholungsuchende Paare, Familien und Freunde. Um das umfangreiche WellFit-Angebot gleich selbst zu testen, öffne ich die „Robinson App“, die über alle Aktivitäten und Angebote des Tages informiert, und entscheide mich für eine sportliche Abkühlung – „Aqua Fit im Sportpool“. Gemeinsam mit rund 40 anderen Gästen jogge, tanze und boxe ich also, angeleitet von der Trainerin, bei motivierenden Pop-Songs durchs Wasser – Spaß und Sport in einem.

Meine Fitnessuhr ist danach auch zufrieden mit mir, also ist Zeit für Entspannung angesagt. Ich mache es mir auf einem der großen Daybeds vor dem Pool bequem und lasse den restlichen einfach dahingleiten, bis es Zeit fürs Abendessen wird. No Stress: Ich hab‘s schon verinnerlicht.

Tag 2.1: Postkartenmotive

Am nächsten Tag steht der Ganztagesausflug „Postkartenmotive Sal Tour“ auf dem Programm. Diese TUI Experience deckt fast jeden Zentimeter der Insel ab und führt meine Gruppe und mich, begleitet von unserem ortskundigen Tourguide Bella, unter anderem zum weltberühmten Kite Beach, der so heißt, weil er bei den Kite-Surfern, die den Horizont mit ihren bunten Segeln füllen, sehr beliebt ist. Weiter geht es zur Murdeira-Bucht, in die Stadt Palmeira, bekannt für ihre bunten Wandmalereien, und anschließend Richtung Norden zum „blauen Auge“ der Lagune von Buracona.

Tag 2.2: Salzige Verjüngungskur

Nach einem Mittagessen in einem familiengeführten Restaurant geht es dann Richtung Osten zu den Salinen von Pedra de Lume – Kap Verdes Antwort auf das Tote Meer. Ein zehnminütiges Bad darin soll angeblich zehn Jahre jünger machen, erzählt unser Tourguide. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und so treiben wir an der Wasseroberfläche – wie man es eben auch vom Toten Meer kennt – dahin. Ob ich nun wieder wie 18 aussehe, sei dahingestellt. Eine spannende Erfahrung, aus der man zwar sehr salzig, aber dafür auch mit sehr weicher Haut herausgeht, war es aber allemal. Den Abschluss der Tour bildet ein Cocktail bei Sonnenuntergang im Ponta Preta Beach Club – Cheers.

Tag 3.1: Ein „Hai“-light

Mit Haien auf Tuchfühlung gehen – klingt nicht so verlockend? Ich kann nun sagen, es ist ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Zumindest nicht, wenn es sich dabei um „Baby-Haie“ handelt. Dann ist es ein absolutes – und garantiert ungefährliches – „Hai-light“. Erleben kann man das bei einem Ausflug zur Shark Bay, wo die sogenannten Zitronenhaie leben. Begleitet von einem Meeresbiologen waten wir also Schritt für Schritt in das seichte Wasser, bis die ersten „Lemonsharks“, angelockt von frischem Fisch, um unsere Beine kreisen. Wie gebannt beobachten wir die faszinierenden Meeresbewohner, die dank ihrer namensgebenden, gelb gefärbten Haut, in der sandigen Umgebung schön getarnt, durchs Wasser gleiten.

Tag 3.2: Im Einsatz für die Schildkröten

Am Abend wartet ein weiterer tierischer Höhepunkt auf uns: Zunächst spazieren wir von unserem Hotel aus zu einer Brutstation des „Project Biodiversity“, wo uns Lena, eine der fixen Mitarbeiterinnen, empfängt. Project Biodiversity („Projeto Biodiversidade“) ist eine kapverdische Non-Profit-Organisation, die auch von der TUI Care Foundation unterstützt wird. Sie hat sich ganz dem Schutz der Unechten Karettschildkröte, einer vom Aussterben bedrohten Meeresschildkrötenart, verschrieben. In der vor Feinden und der Sonne schützenden Brutstation erklärt uns Lena, dass in freier Wildbahn nur eine von tausend Schildkröten überleben würde.

Die Liste an Gefahren ist lang: Wilderer, streunende Hunde und von Menschen verursachte Bedrohungen wie hell beleuchtete Städte und Hotels sind nur einige davon. Aus diesem Grund sammelt das Team der Naturschutzorganisation jede Saison die Eier bei sogenannten „Night Patroles“ ein und bringt sie in eine überwachte Brutstation, wo nach rund 50 bis 60 Tagen die Baby-Schildkröten schlüpfen. Wir haben Glück: Aus einem der vielen Nester, die mit Namenschildern ihrer Paten versehen sind, buddeln sich kleine Carettas. Wie unglaublich süß so winzige Schildkröten sind! Der Höhepunkt kommt allerdings noch: Gemeinsam mit Lena fahren wir zum Kite Beach, wo wir die Kleinen auf ihre große Reise ins Meer entlassen. Alles Gute auf eurem Weg, ihr kleinen Schildkröten!

Tag 4: Die letzten Stunden genießen

Insbesondere in der Zeit von Oktober bis Mai ist Sal mit seinen spektakulären Stränden, dem türkisfarbenen Wasser und vor allem den idealen Windverhältnissen ein Hotspot für Aktive. Die Wassersportstation im Club Robinson Cabo Verde ist ganztägig geöffnet und bietet modernes, technisch hochwertiges Equipment für Windsurfen, Kiten, Stand-Up Paddling oder Segeln. Uns rät Fabio Frascaro, Watersports Manager des Clubs, aufgrund der Windverhältnisse zu einer entspannten SUP-Fahrt. Nach einer kurzen Einweisung kann es auch schon losgehen.

Zurück im Hotel hab ich dann noch einmal Gelegenheit, das Motto der Insel „No Stress“ auf besondere Art zu zelebrieren: eine Lomi-Lomi Ganzkörperölmassage im WellFit-Spa. Tiefenentspannt, heißt es dann aber auch schon Abschied nehmen von den Kapverden. Was bleibt, sind die vielen wunderbaren Erinnerungn und das bunte Armband am Handgelenk, das mich auch im Alltag darauf hinweist, was ich auf Sal immer wieder verinnerlicht habe: „No Stress“.

Adopt a baby turtle

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann eine Patenschaft für einzelne Tiere oder auch ein ganzes Nest für sich oder für jemand anderen als Geschenk, übernehmen. Auch einen Namen darf man sich dafür überlegen. Als Dankeschön erhalten die Spender dann eine „Adoptionsurkunde“ sowie Fotos von den geschlüpften Tieren des Nestes. Eine schöne Art, um für sich selbst oder jemand anderen eine bleibende Erinnerung mit Mehrwert zu schaffen. 

KOMPAKT

Anreise: Smartwings bringt TUI-Gäste jeden Freitag direkt ab Wien nach Sal. Für Gäste aus Westösterreich bietet sich ein Flug ab München (der Flug geht im Dreieck über Boa Vista, hat also beim Hinflug einen Stopp und beim Rückflug nicht). Info und Buchung in jedem guten Reisebüro und auf www.tui.at/kapverden sowie www.tui.at/robinson

 

 

Dieser Artikel wurde verfasst von:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.

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