Ob grausige Erzählungen, schreckenerregende Gespenster oder reale Schauplätze – das Online-Reiseportal Urlaubspiraten, www. urlaubspiraten.de, zeigt sieben unheimliche Unterkünfte, die jedem Gast das Fürchten lehren.

1. Talliston-Haus in England

Im von außen unscheinbaren Talliston-Haus unweit des Londoner Flughafens Stansted verbirgt sich ein magisches Labyrinth an Räumen. Alle 13 Zimmer des kuriosen Wunderlands stellen verschiedene Orte und Epochen nach und entführen Gäste in eine andere Realität. „The Haunted Bedroom“ ist die schaurige Nachbildung eines im schottischen Jugendstil dekorierten Zimmers eines siebenjährigen Jungen, ausgestattet mit Kleidern, Büchern und Spielzeug. Laut der Legende fand man den kleinen Jungen dort im Jahr 1911 unter nicht geklärten Umständen tot auf – sein Geist treibt scheinbar noch heute sein Unwesen. Gäste berichten über seltsame Geräusche und unerklärliche Gerüche, die sie bei der Übernachtung erlebt haben. Für noch mehr Gruselstimmung sorgen die schwache Wandbeleuchtung, Kerzen und schwere Vorhänge.

2. Burg Lockenhaus in Österreich

Die uralten Mauern der Burg Lockenhaus im Burgenland beherbergen nicht nur eine blutige Vergangenheit, sondern auch schaurige, nachtaktive Bewohner. Denn eine der größten Fledermauskolonien Mitteleuropas treibt unter dem Dach der Ritterburg ihr Unwesen und lässt so manchem Gast das Blut in den Adern gefrieren. Doch noch viel schauriger ist die Vergangenheit der einstigen Burggräfin. Bekannt als „Blutgräfin“ gilt sie als die größte Serienmörderin der Geschichte und soll für den Tod von 650 jungen Mädchen verantwortlich sein. Der Sage nach war die ungarische Gräfin auf der Suche nach der ewigen Jugend und trank das Blut ihrer Opfer. Spezielle Themenführungen erinnern noch heute an die Gräueltaten.

3. Castello Dal Pozzo in Italien

Das Castello Dal Pozzo liegt auf einem Hügel in der kleinen Gemeinde Oleggio Castello mit Blick auf den Lago Maggiore. Eine traumhafte Kulisse mit schaurigem Mythos: Angeblich soll das Schloss vom Geist Barbara Viscontis heimgesucht werden. Vor über 500 Jahren verliebte sie sich in den Militärkapitän Matteo de Grandis, doch ihr Vater verbot das Bündnis. Er sperrte seine Tochter in einen Turm, um sie von ihrem Geliebten fernzuhalten. Voller Verzweiflung verstarb Barbara langsam. Laut der Besitzer der Burg hören Gäste die junge Frau noch heute weinen und erspähen ihren Schatten im Turm. Das schaurige Schloss bietet Platz für 16 Personen und ist der ideale Ort für eine Gruppe Halloween-Fans, die dem Grauen auf der Spur ist.

4. Karosta Gefängnis-Hotel in Lettland

Ursprünglich als Krankenhaus erbaut, anschließend von den Nazis und Sowjets eingenommen und als Militärgefängnis genutzt, bietet das Karosta Gefängnis-Hotel in Lettland heute Übernachtungen mit echter Kerker-Erfahrung an. Die ehemalige Haftanstalt gilt als noch extremer als das weltbekannte Alcatraz in den USA. Übernachtet wird auf einer Holzpritsche oder einem eisernen Bett, inklusive Gefängnisverpflegung. Wer sich noch mehr fürchten möchte, lässt sich zudem für eine Nacht in die Rolle eines Häftlings versetzen. Hierzu gehört regelmäßiges Strammstehen, ein Verhör mit dem Gefängnisoberwärter und Liegestütze als Strafe für Ungehorsam. Als wäre das für die meisten noch nicht unheimlich genug, soll es im Karosta sogar spuken. Ein Besuch ist nichts für schwache Nerven – nicht nur zu Halloween.

5. Gruselbaumhaus Oase Weil in Deutschland

Auch wenn kaum jemand bei einem schaurigen Ort an ein Baumhaus denkt, verspricht das Gruselbaumhaus in Baden-Württemberg unheimliche Stunden. Während Geschöpfe der Nacht durch das Geäst jagen und sich knorrige Baumzweige im Mondlicht zeigen, macht sich Unbehagen bei den Gästen breit. Der Hinweis des Gastgebers „Man wohnt hier nicht alleine – nichts für schwache Nerven“ bereitet Reisende bereits bei der Buchung auf den Spuk vor. Denn zur Geisterstunde sollen hier Gespenster ihr Unwesen treiben. Ein ungeahntes Quietschen, Ächzen sowie Stöhnen sorgt nachts regelmäßig für Gänsehautmomente. Wer auf der Suche nach einer schaurigen Nacht ist, verbringt Halloween in der Gruselherberge.

6. The Heathman Hotel in Portland, USA

Auch im Heathman Hotel im Herzen von Portland kommen Gruselfans auf ihre Kosten. Bereits 1927 eröffnete das Hotel und ist damit eines der ältesten noch erhaltenen Gebäude seiner Zeit. Hotelgäste berichten von Handtüchern, die sich bewegen, schwebenden Koffern, plötzlich kalt erscheinenden Zonen und dem Geräusch einer weinenden Person. Im Spukhotel soll zudem eine geisterhafte Präsenz spürbar sein und bereits mehrere Gäste berichteten von einer paranormalen Erscheinung in ihrem Bett. Wer nicht auf das vollständige Gruselerlebnis verzichten möchte, bucht am besten eines der Zimmer mit den Zahlen „03“ – diese sind besonders beliebt bei Geistern.

7. Chambre 1424 in Frankreich

Im Norden Frankreichs birgt das geheimnisvolle Chambre 1424 in Livry ein magisches Labyrinth für Grusel- und Rätselfans. Der Check-In findet bei Abenddämmerung statt und dabei werden Gäste gleich selbst aktiv. Mithilfe einer Taschenlampe geht es zuerst in das Gartenlabyrinth, wo die Schlüssel zum Nachtquartier versteckt sind. Anschließend gilt es, das Schicksal der sechs versteinerten Kreaturen zu enthüllen, die dort stehen. Das Detektivspiel rund um die Unterkunft verspricht Nervenkitzel und Gänsehautmomente. Auch ein Besuch des Todesbaums aus dem Horrorfilm Sleepy Hollow und ein interaktives Kuriositätenkabinett stehen Gästen bevor. Auch wenn das Hotel keinen klassischen Spuk bietet, beschert es ein surreales Grusel-Abenteuer mit mysteriösen Überraschungen.