Im Umland der drei Städte warten mit dem Krakau-Tschenstochauer Jura außergewöhnliche Naturszenarien sowie die Kette der „Adlerhorst-Burgen”, die durch einen Wanderweg verbunden sind, auf ihre Entdeckung. Gebaut wurden die Burgen im 14./15. Jh. in Steinwurfdistanz voneinander, damit sie per Licht- und Rauchzeichen binnen kürzester Zeit zwischen Krakau und Tschenstochau Signale austauschen konnten.

Spannende Städte

Das grün gerahmte Kattowitz, einst geprägt von der Gewinnung von Stahl und Kohle, setzt heute auf Wissenschaft, Dienstleistung und Künste. Flaniert, geshoppt und nach Antiquitäten gestöbert wird im historischen Zentrum, das mit Jugendstil- und Bauhaus-Architektur besticht. Stolz ist die Stadt auf ihre neue Kulturzone, die ein Kongresszentrum, ein Konzerthaus und das spektakuläre Schlesische Museum umschließt – großteils im Untergrund angesiedelt, um auf die lokale Bergbau-Geschichte Bezug zu nehmen.

Tschenstochau ist durch die Ikone der Schwarzen Madonna im Paulinerkloster weltweit bekannt und beeindruckt Pilger zudem mit einer 14m hohen Statue des Papsts Johannes Paul II.

Krakau trägt sich als mittelalterliches Juwel Polens in die touristische Landkarte ein, stattlich die vom Krieg unversehrten Bauten, schmuck der Marktplatz, lebendig die Pub- & Jazz-Szene.

Hoher Erholungsfaktor

Zu Fuß, im Fahrrad- oder Pferdesattel lässt sich das Krakauer-Tschenstochauer Juragebiet erkunden, das mit weißen Felseninseln, tiefen Schluchten und Tropfsteinhöhlen eine wechselvolle Landschaft ausbreitet. Insbesondere Familien sind hier bestens aufgehoben, die entlang von Wanderpfaden eine vielgestaltige Flora und Fauna – Dachse, Haselmäuse und Biber – entdecken, die einzige Wüste Mitteleuropas erkunden (die rund 32km² große Błędów-Wüste) und imposante Ruinen besichtigen können.

Weitere Anziehungspunkte sind die Ortschaft Podzamcze mit einem Miniaturen-Park von Burgen und Wehranlagen, der Park der Eisenbahnminiaturen in Ogrodzieniec und die Straußenfarm von Kiełkowice.

Kulturstätten

  • Heiligtum der Jungfrau Maria: barockes Paulinerkloster in Tschenstochau mit der wundertätigen Ikone der Schwarzen Madonna, das wertvollste Nationalheiligtum Polens, das jährlich von drei bis vier Millionen Pilgern besucht wird
  • Schlossruine Ogrodzieniec: in Podzamcze gelegene mittelalterliche Prachtburg auf der höchsten Erhebung der Krakauer-Tschenstochauer Hochebene, von feinen architektonischen Details der Gotik und Renaissance geprägt
  • Burgruinen in Olsztyn (Allenstein): in der Nähe von Tschenstochau in dramatischer Lage auf einem Felsen errichtete Festung mit einem 35m hohen, aus weißem Kalkstein gebautem Turm
  • Wawel-Schloss: hoch über der Stadt Krakau thronendes Schloss mit Wurzeln im 10. Jh., einst Sitz der polnischen Könige, mit prachtvollen Gemächern, einer Schatz- und einer Waffenkammer sowie einer Kathedrale samt Museum und Königsgräbern.

Naturschauspiele

  • Nationalpark Ojców: nordöstlich von Krakau gelegener kleinster Nationalpark Polens (21,5km²), der zwei Flusstäler und eine pittoreske Bergwelt mit tiefen Schluchten, einsam hochragenden Felsen und teils schon in prähistorischer Zeit besiedelte Karsthöhlen umfasst
  • Tal des Flusses Wodąca: weiter nordöstlich von Krakau in der Region Wolbrom eingegrabenes, waldreiches Tal mit zahlreichen Höhlen – darunter die Höhle Biśnik mit den ältesten menschlichen Spuren Polens – sowie imposanten Kalkfelsnadeln
  • Błędów-Wüste: nordwestlich von Katowice nach einer Gletscher-Schmelze entstandenes Treibsand-Gebiet mit raren Pflanzen- und Vogelarten, in dem sich mehrere Wanderwege kreuzen
  • Okiennik Wielki: in der Nähe von Zawiercie hochragende Felsmauer mit einem natürlichen runden Fenster mit einem Durchmesser von rund fünf Metern, ein beliebtes Revier für Felskletterer.

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