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Tapas in Spanien — Foto: lunamarina / shutterstock
Tapas in Spanien — Foto: lunamarina / shutterstock
Shakshuka — Foto: Olga Nayashkova / shutterstock
Shakshuka — Foto: Olga Nayashkova / shutterstock
Künefe / Kanafe — Foto: Viktoria Hodos / shutterstock
Künefe / Kanafe — Foto: Viktoria Hodos / shutterstock
Frischer Fisch — Foto: wideonet / shutterstock
Frischer Fisch — Foto: wideonet / shutterstock
Klebreis im Bananenblatt — Foto: Julia Trillsam
Klebreis im Bananenblatt — Foto: Julia Trillsam

Unsere Liebsten... Speisen auf Reisen

Gut essen gehört zum Urlaub dazu. Es soll ja Menschen geben, die sich ihr Reiseziel allein nach dem kulinarischen Angebot aussuchen. Wir haben jedenfalls das reisetipps-Team gefragt: Was esst ihr am liebsten? Oder was habt ihr für euch neu entdeckt?

Spanische Vielfalt

So wie das Land Spanien, zählt auch die iberische Küche – im Speziellen Tapas - zu meinen absoluten Favoriten. Viele unterschiedliche kleine Portionen, mal kalt, mal warm, mit Fleisch, Wurst, Käse, Fisch, Meeresfrüchten oder Gemüse – das lässt mein Herz höherschlagen. Da die Kolumne aber „Unsere liebsten Speisen auf Reisen“ heißt, muss ich mich auf eine festlegen: Tortilla de patata (oder doch Patatas bravas, oder Chorizzo, oder Gambas, oder Boquerones, oder Pimientos de padron, oder Croquetas de Jamon…?)
Dieter Putz

Frischer Fisch

Wann immer sich die Möglichkeit ergibt: frischer Fisch. Ob aus Seen, Flüssen oder aus dem Meer, gegrillt, gebraten, gebacken, gedünstet, in Salzkruste, getrocknet, geräuchert, als Suppe, mariniert oder ganz roh. Ich bin durchaus probierfreudig und wage mich z. B. auch an getrockneten Fisch in Island heran - so genannter „Gammelhai“ und ähnliche Delikatessen müssen es dann aber doch nicht unbedingt sein. Schon als Kinder haben wir im Sommer Fische aus dem Bach gefischt und über dem Lagerfeuer zubereitet. Der Geschmack von Fisch über offenem Feuer dürfte sich konserviert haben. Am See oder am Meer in einer Taverne, Osteria oder Konoba zu sitzen, am besten den Fang des Tages in Kombination mit Olivenöl, Knoblauch und regionalem, saisonalem Gemüse, dazu ein Glas Wein, zu genießen – das bedeutet Glückseligkeit und Urlaub.
Christiane Reitshammer

Künefe

Bei orientalischen Nachspeisen dachte ich früher immer an das mir viel zu süße Baklava, aber bei einer Kappadokien-Rundreise verkostete ich erstmalig das türkische Dessert Künefe, in arabischen Ländern auch „Kanafe“ - und war begeistert. Schon auf der Fahrt zum Restaurant wurde uns das Gericht von unserem Reiseleiter schmackhaft gemacht. Zuerst war ich skeptisch – eine Nachspeise mit Engelshaar-Nudeln, hauchdünne Fadennudeln, und Käse, aber doch süß? Neugierig geworden, ließ ich noch Platz in meinem Magen und bestellte das angepriesene Gericht. Zwei Schichten „Kadayif“-Nudeln, dazwischen Künefe-Käse, ein bisschen ähnlich unserem Ricotta, mit Zuckerwasser übergossen und Pistazien garniert, in unserem Fall auch noch mit Vanilleeis – einfach köstlich, und gar nicht so süß!
Martina Ehn

Klebreis im Bananenblatt

Ich bin ja eigentlich wirklich kein Nachspeisen-Tiger, aber in diese kleinen, mit Klebreis gefüllten Bananenblätter hätte ich mich einrollen können. Nicht nur, dass diese typisch balinesische Leckerei wirklich süß - nämlich wie kleine Geschenkpackerl aussehen – sie kommen dank des Bananenblatts auch noch ganz ohne Plastikverpackung aus und sind obendrauf auch noch köstlich. Die Farbe der Schleife zeigt übrigens an, womit die Klebreis-Päckchen gefüllt sind. Meine Favoriten: eindeutig jene mit Nussfülle oder auch die typischere Variante mit schwarzen Bohnen.
Julia Trillsam

Shakshuka

Rot oder grün? Am liebsten beides. Der Klassiker in Rot kommt mit viel angebratenen Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Kreuzkümmel, Chili und Eiern daher. Manchmal auch mit Paprika-Schoten. In Israel wird dieses Gericht oft zum Frühstück serviert, oder als leichte Mahlzeit zu jeder anderen Tageszeit. Ursprünglich stammt Shakshuka wahrscheinlich aus den maghrebinischen Ländern. Die Variante in Grün wird mit Blattspinat und manchmal auch mit Schafkäse angereichert. Wichtig dazu ist ein Pita-Brot, um auch wirklich alles auftunken zu können. Und das Beste: Es gelingt auch zu Hause.
Elo Resch-Pilcik

Dieser Artikel wurde verfasst von:

Freie Journalistin

Christiane Reitshammer war von 2003 bis 2012 Teil des Redaktionsteams. Nun ist sie als freie Journalistin gerne für „tip“ und „reisetipps“ unterwegs und sucht für reisetipps.cc die besten Tipps heraus.

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