Denken Sie positiv: Die größte Angst, die Sie vielleicht haben, ist, dass Sie beim Fliegen nichts kontrollieren können. Sie sind dem Piloten, der Maschine, dem Wetter, etc. ausgeliefert. Machen Sie sich keine Sorgen - auch der Pilot und seine Crew wollen gesund und munter ans Ziel kommen. Zweitens sterben jährlich viel mehr Menschen im Autoverkehr als bei Flugzeugunglücken. Das nur als Vergleich.

Informieren Sie sich: Sie haben Angst, weil Sie nicht wissen, was vor sich geht, wenn Sie fliegen? Da hilft nur umfangreiche Information. Literatur zu Start und Landung einer Maschine, zur Wartung, zur Ausbildung der Piloten, etc. gibt es mittlerweile genügend. Verständlich geschrieben und auch für den Laien richtig aufbereitet.

Stellen Sie sich der Angst: Lernen Sie, mit Ihrer Angst umzugehen. Konzentrieren Sie sich nicht auf Ihre Angstzustände - Herzrasen, schweißnasse Hände, Übelkeit, usw. -, um sich darin zu verlieren, sondern kämpfen Sie gezielt dagegen an. Etwa indem Sie sich in einen Langstreckenflug mit Zwischenlandungen setzen. So furchtbar die Angst zu Beginn sein wird, mit der Zeit bessert sich die Situation und Sie werden beim nächsten Flug schon einen Spur entspannter sein.

Entspannen Sie sich: Wenn Sie entspannt sind, empfinden Sie keine Angst. Versuchen Sie daher mit speziellen Übungen vor dem Flug ruhig zu werden. Es gibt Atem- und Lockerungsübungen- etwa autogenes Training -, die Sie im Sitzen machen können, ohne dass Ihr Nachbar etwas merkt.

Bereiten Sie sich vor: Bei leichter Flugangst hilft es schon, wenn Sie sich in Ruhe auf Ihre Reise vorbereiten und besser nicht erst in letzter Sekunde packen. Dann ist die Chance, dass Sie nervös und überreizt sind, umso kleiner. Versuchen Sie in der Nacht vor der Abreise genügend zu schlafen und fahren Sie rechtzeitig zum Flughafen. Essen Sie auch eine Kleinigkeit, das beruhigt den Magen und die Nerven. Von aufputschenden Getränken (Kaffee, Cola, Alkohol) sollten Sie jedoch absehen.