Der Benutzer erfährt auf einen Blick, wie die Chancen an seinem aktuellen Aufenthaltsort stehen – sowohl in den kommenden Stunden als auch in den nächsten Tagen. Allein in den ersten Monaten nach dem Launch hat das Gründer-Duo – Pidsinee Einarsdottír und Jérémy Barbet – über 7.000 aktive Benutzer verzeichnet. Diese bilden eine internationale Community und tragen Fotos und Sichtungsmeldungen in Echtzeit bei. Die App funktioniert nämlich überall auf der Welt und greift auf Daten von den Magnetometern zurück, die dem User jeweils am nächsten sind.

Die Idee kam von unseren eigenen Erfahrungen und Schwierigkeiten dabei, Informationen zu Nordlichtvorhersagen zu findenPidsinee Einarsdottír und Jérémy Barbet

„Wir mussten mehrere Quellen konsultieren, darunter Wetterberichte, Polarlichtprognosen, Fahrbedingungen auf den Straßen und vieles mehr. Wir haben die App entwickelt, um Nordlichtjägern dabei zu helfen, die Aurora Borealis möglichst einfach und sicher zu sehen.”

Polarlichter, Hundeschlitten, Schneemobile

Und wie kommt man ins Reich der Polarlichter? Flüge gibt es z. B. über Deutschland in die nordschwedischen Städte Kiruna und Luleå. Von Kiruna ist es nur eine reichliche Zug- oder Autostunde in den Nationalpark Abisko, der die weltbesten Voraussetzungen für Nordlichtsichtungen hat. In der Aurora Sky Station kann man besonders stilvoll auf die kosmische Lichtershow warten. Weitere beliebte Aktivitäten in der kalten Jahreszeit sind Hundeschlittenfahrten, Schneemobiltouren und Ausflüge zum Icehotel. Dabei ist die Nordlichtsaison nicht auf den Winter beschränkt, sondern dauert viel länger: Weil man eigentlich „nur” genug Stunden Dunkelheit braucht, sind Sichtungen von September bis März realistisch.

Mehr Infos: hello-aurora.com, visitsweden.de/aktivitaten/natur-outdoor/