Unter Einhaltung der zurzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregeln werden vom 16. bis 19. September täglich bis zu 2.300 Besucher bei insgesamt 120 Konzerten auf rund 30 Bühnen in den Clubs, Theatern und Open-Air-Spielorten von Hamburgs berühmtem Unterhaltungsviertel St. Pauli wieder Live-Musik erleben.

Mit der Durchführung des Reeperbahn Festivals macht die Hansestadt zum Ende der musikalischen Freiluftsaison real erlebbar, unter welchen Bedingungen derzeit Kulturveranstaltungen gerade in geschlossenen Räumen umgesetzt werden können. Trotz der stark begrenzten Kapazitäten stehen hier zurzeit auch noch Tagestickets ab 45 EUR zur Verfügung – sie können aber kurzfristig schnell wieder vergriffen sein. Eine Abendkasse vor Ort wird es in diesem Jahr nicht geben. Für alle Musikliebhaber, die dieses Jahr nicht live dabei sein können, wird ein großer Teil der Konzerte unter www.reeperbahnfestival.com kostenlos live gestreamt.

Wie in den Jahren zuvor werden in den Clubs viele musikalische Newcomer und kreative nationale und internationale Bands präsentiert. Highlights sind 2020 unter anderem die Lokalmatadore „Die Sterne“, der Indie-Pop-Sänger Drangsal, die dänische Sängerin Tina Dico, die deutsch-amerikanischen Rapperin Akus Naru oder der britische Singer-Songwriter Tom Gregory.

Festival-Konferenz findet digital statt

Die dazugehörige Reeperbahn Festival Conference, eine der weltweit wichtigsten Fachveranstaltungen und Treffpunkt der Musikbranche, findet mit rund 100 Talks, Sessions und Panels sowie über 200 Speakern gleichzeitig im digitalen Rahmen statt. Dadurch wird das Festival vor dem Hintergrund der pandemiegerechten Umsetzung in diesem Jahr zu einer Hybrid-Veranstaltung, die Live-Programm vor Publikum und digitale Angebote vereint. Der Verringerung der Live-Konzerte steht ein erweitertes digitales Angebot gegenüber, das auch all denjenigen, die nicht vor Ort sein können, mit Live-Streams und Video-On-Demand-Optionen so viele Möglichkeiten wie nie zuvor bietet, das Festival virtuell zu erleben.

Das Konzert-, Kunst-, Word- und Film- und Discourse-Programm findet nach wie vor live in den Clubs auf St. Pauli statt, während das Programmangebot für die Fachbesucher in den virtuellen Raum verlegt wird.