Ob mit dem Zug durch Österreich, mit dem Auto an die Adria oder mit dem Flieger an paradiesische Strände - wer sich auf Reisen begibt, sollte nicht nur die richtige Ausstattung mit im Gepäck haben, sondern auch das Wissen, wie man unterwegs richtig trinkt. Jutta Mittermair von Gasteiner Mineralwasser weiß: „Um fit, gesund und leistungsfähig zu bleiben, benötigt der menschliche Körper ausreichend Flüssigkeit – dies gilt vor allem an heißen Tagen und dann, wenn man auf Reisen ist. Dabei ist es nicht nur wichtig, ausreichend zu trinken, sondern auch das Richtige.“

Hydriert ans Ziel

Besonders am Reisetag tendieren viele dazu, zu wenig Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Während Erwachsene an normalen Tagen mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu sich führen müssen, sollte es unterwegs noch etwas mehr sein – vor allem dann, wenn man in den Flieger steigt. Mittermair dazu: „Die Luftfeuchtigkeit im Flieger beträgt zwischen 10 und 20% – es ist somit trockener als in der Wüste. Auf einem 10-Stunden Flug verlieren Frauen bis zu 1,6l Wasser und Männer bis zu 2l. Grund genug, um über den Wolken ganz besonders auf die Flüssigkeitszufuhr zu achten.“

Wasser marsch gegen den Jetlag

Wer seinen Urlaub gerne in einer anderen Zeitzone verbringt, kennt den leidigen Jetlag – man wälzt sich nachts im Bett und ist tagsüber erschöpft und angeschlagen. Was viele jedoch nicht wissen: trinkt man ausreichend Mineralwasser, hilft man dem Körper dabei, den Jetlag schneller zu überwinden, denn Mittermair sagt: „Jetlag ist unter anderem die Folge von Dehydrierung.“

Trink-Recherche betreiben

Sei es natürliches Mineralwasser frisch aus der Quelle oder auch Leitungswasser aus dem Hahn - Österreich ist in punkto Wasserqualität gesegnet. Dies trifft auf viele Urlaubsdestinationen jedoch nicht zu. „Nehmen Sie sich Zeit, in Erfahrung zu bringen, ob das Leitungswasser vor Ort getrunken werden darf. In manchen Ländern empfiehlt es sich gar, sich die Zähne mit abgefülltem oder abgekochtem Wasser zu putzen“, so Mittermair.

Der ideale Durstlöscher beim (Sommer-)sport

Im Urlaub lassen sich oft auch die größten Sportmuffel dazu hinreißen, aktiv zu werden – sei es auf dem Fahrrad, im Klettergarten oder auch am Surfbrett. Bei mittlerer körperlicher Belastung ist mit einem Schweißverlust von bis zu einem Liter pro Stunde zu rechnen, wer sich an heißen Tagen etwa aufs Rennrad setzt, schwitzt bis zu 3l pro Stunde aus. Diesen Mengen entsprechend sollte man auch seine Flüssigkeitszufuhr erhöhen, damit man abends nicht völlig schlapp und mit Kopfschmerzen im Hotelzimmer landet.

No Ice Ice Baby

Wer kennt es nicht? Bei heißen Temperaturen im Sommer sehnt man sich schnell nach einem eiskalten Getränk. Doch dabei ist Vorsicht geboten, denn der Körper produziert durch den Kälteschock, der durch die eiskalte Flüssigkeit entsteht, nur noch mehr Wärme. Somit ist es von Vorteil, zu einem Wasser mit Zimmertemperatur zu greifen. Und, so Mittermair abschließend: „Abzuraten ist im Urlaub, vor allem in weiter entfernten Destinationen, auch von Getränken mit Eiswürfeln. Denn: diese werden oft auf Leitungswasserbasis hergestellt und könnten so zu gesundheitlichen Beschwerden führen.“