Das kleine Urlaubsland an der südlichen Adria hat bereits vor einigen Jahren mit der „Runde über Korita“ die erste Panoramastraße ausgeschildert. 2018 folgt nun der „Durmitor Ring“. Bis zum Spätsommer soll die Beschilderung für die etwa 80km lange Route in Montenegros Norden fertiggestellt sein.

Durmitor Ring

Die Strecke führt durch den Nationalpark Durmitor und den Naturpark Piva. Sie streift die Tara-Schlucht, die tiefste Schlucht Europas, und den höchsten Berg innerhalb Montenegros, den Bobotov Kuk. Noch nicht ausgeschildert, aber dennoch schon komplett befahrbar, sind die verbleibenden beiden Tourenvorschläge.

Während „Das Meer und die Höhen“ alle Höhepunkte der montenegrinischen Adriaküste verbindet, ist „Die Krone von Montenegro“ ideal für Touristen, die das Hinterland erkunden möchten. Allerdings muss man auch ein wenig mehr Zeit mitbringen, um in alle Winkel des Landes vordringen zu können. Zusammengenommen ergibt sich eine Gesamtlänge von über 2.000 km, wenn man alle Touren verbindet.

Landschaftliche Vielfalt

Montenegro überrascht mit landschaftlicher Vielfalt und wilder Natur. Das Land gilt immer noch als touristischer Geheimtipp. Insbesondere das gebirgige Hinterland ist für viele Touristen, die an den Stränden der Adria Urlaub machen, noch weitgehend unbekannt. Die Panoramastraßen Montenegros erstrecken sich über das gesamte Land und richten sich an Touristen, die Montenegro auf eigene Faust erkunden wollen und mit dem Auto, Motorrad oder Wohnmobil unterwegs sind. Die Routen nutzen das vorhandene Straßennetz. Touristen können daher schon jetzt zu einer Entdeckungsreise durch das kleine Land aufbrechen, auch wenn die Ausschilderung der verbleibenden Routen erst sukzessive erfolgt. Hilfreich sind die, auch in deutscher Sprache kostenlos erhältlichen, Übersichtskarten mit Streckenbeschreibung und Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten.

Informationen zu allen Panoramastraßen unter www.panorama.routen.montenegro.travel