Die damals trotz einiger Skepsis gebaute neue Bahn ist längst zu einem international anerkannten Projekt geworden und hat sich zum Besuchermagneten entwickelt. Die Hungerburgbahn inklusive der beiden oberen Bahnen auf die Seegrube und aufs Hafelekar ist das touristische Highlight in Innsbruck.

Aktionen und Aktivitäten

Das 10-jährige Jubiläum der Bahn wird während der gesamten Wintersaison gebührend gefeiert. So werden der Weiherburgtunnel und die Stationen in verschiedenen Farben erstrahlen. Die Architektur der Bahn, die zur weltweiten Bekanntheit beigetragen hat, wird zusätzlich in den Fokus gerückt. Bis zum 6. April 2018 werden Architekturführungen – dienstags um 10:30 Uhr in Englisch und freitags um 16:00 Uhr auf Deutsch – angeboten. Die Kabinen wurden mit Bildern und interessanten Informationen und Fakten rund um die Bahn beklebt und werden somit zum fahrenden Museum.

Modern und visionär

Die Hungerburgbahn ist nicht mit anderen Bahnen vergleichbar, weshalb die Ausführung eine besondere Herausforderung darstellte. Während die Anlage beim Congress nahezu eben startet, verläuft sie von der Weiherburg zur Station Alpenzoo mit 46% Steigung bis zur Station Hungerburg. Eine eigens entwickelte hydraulische Neigungseinrichtung für die Kabinen der beiden Wagen stellt sicher, dass die Fahrgäste die Unterschiede während der Fahrt nicht bemerken und in allen Stationen bequem aus einem horizontalen Wagen ein- und aussteigen können.

Bei den vier Stationen Congress, Löwenhaus, Alpenzoo und Hungerburg wurde von Stararchitektin Zaha Hadid, die für die gesamte Architektur verantwortlich zeigt, das Zusammenspiel von zwei kontrastierenden baulichen Elementen gewählt: hell lackierte Glas-Dachschalen wölben sich über eine Sichtbetonlandschaft.

Weitere Infos: www.nordkette.com