30 Sehenswürdigkeiten auf einer 148km langen Besichtigungsroute belegen dort die Spuren der frühen Missionierung Irlands durch den zum irischen Nationalheiligen erhobenen St. Patrick im 5. Jahrhundert. Allein in den Zeiten des geteilten Irland und der Troubles genannten Auseinandersetzungen in Nordirland wollte man mit diesen Spuren kein neues Öl ins Feuer gießen. Doch seit dem gelungenen Friedensprozess setzt man die Zeichen anders.

Prozessionen und Paraden

Die nordirischen Anhänger eines Home of St. Patrick‘s Festivals wachsen, und längst finden auch in den religiösen Zentren Armagh City durch die einstige Grenzstadt Newry nach Downpatrick, wo das Grab des St. Patrick liegt, Prozessionen und Paraden statt. Nur sind sie weniger karnevalistisch geprägt als in der Hochburg des St. Patrick´s Day in Dublin.

Die lauteste Trommel

Das nordirische Festival dauert während der ersten drei Märzwochen an bis zum Feiertag des Heiligen am 19. März. Bestechend kontemplative kulturelle Veranstaltungen wie Illuminationen, Lesungen und Rezitationen stehen in den Programmen. Und sehr spannend: Eine Belebung der Lambeg Drum, der lautesten Trommel der Welt, die zum Erklingen aller historischen Volkstrommeln aufrufen soll.

Weitere Infos über Irland: www.ireland.com