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Traumhafte Sonnenuntergänge auf den Malediven — Foto: Julia Trillsam
Traumhafte Sonnenuntergänge auf den Malediven — Foto: Julia Trillsam
Japanische Küche — Foto: Julia Trillsam
Japanische Küche — Foto: Julia Trillsam
Traumstrände — Foto: Julia Trillsam
Traumstrände — Foto: Julia Trillsam
Jede findet ihr Plätzchen — Foto: Julia Trillsam
Jede findet ihr Plätzchen — Foto: Julia Trillsam
Über dem Wasser — Foto: Julia Trillsam
Über dem Wasser — Foto: Julia Trillsam
Malediven von oben — Foto: Julia Trillsam
Malediven von oben — Foto: Julia Trillsam
Anreise per Wasserflugzeug — Foto: Julia Trillsam
Anreise per Wasserflugzeug — Foto: Julia Trillsam
Versorgung ist garantiert — Foto: Julia Trillsam
Versorgung ist garantiert — Foto: Julia Trillsam
Begrüßung — Foto: Julia Trillsam
Begrüßung — Foto: Julia Trillsam
Gut angekommen... — Foto: Julia Trillsam
Gut angekommen... — Foto: Julia Trillsam

Malediven: No news, no shoes

Sich im hektischen Alltag wegträumen: Auf eine kleine tropische Insel der Malediven mit üppiger Vegetation, weißem, pudrigen Strand und türkisfarbenem Wasser. Nur die Sonne auf der Haut spüren und dem sanften Meeresrauschen lauschen. Weit weg von (bad) „News“ und den dicken winterlichen „Shoes“...

"Was wirklich? Auf die Malediven? Oh mein Gott! Das ist echt schon immer mein Traumziel! Ich beneide dich!“ Das ist eine von vielen Reaktionen auf meine Ankündigung, auf die Malediven zu reisen. Eine von vielen, die alle die gleiche Emotion hervorrufen: Absolute Begeisterung! Denn auch wenn die Malediven 2022 bereits ihr 50-jähriges Tourismus-Jubiläum feierten, sind die Inseln im Indischen Ozean nach wie vor ein absolutes Sehnsuchtsziel.

Trauminsel - Inseltraum

Auch für mich waren die Malediven von Klein auf – da ich sie von Erzählungen meiner Tante und meines Onkels kannte - dieses eine Traumziel. Mit der Pandemie und den anhaltenden „bad news“ rückte dieser Inseltraum dann in so weite Ferne, dass ich es erst glauben konnte, als ich mein Flugticket in Händen hielt. Nach der Anreise von Wien nach Frankfurt und dem anschließenden rund 10-stündigen Flug landete ich schließlich in der Hauptstadt Malé. Ich war müde, sehnte mich nach einer Dusche und luftiger Kleidung - doch der Anblick des nächsten „Verkehrsmittels“ rückte diese Gedanken in den Hintergrund. Ein Wasserflugzeug, aus dem ein Pilot in Shorts und Polohemd geschickt aus dem Cockpit sprang. Das erste, das mir bei seinem lässigen Outfit ins Auge stach: Er hatte keine Schuhe an. Auf meine Frage danach sagte er schlicht: „No shoes. You don’t need these at the Maldives.“

Bereits dieser erste Transport per Wasserflugzeug war ein kleines Abenteuer: Und das nicht nur, weil der Pilot barfuß flog, und man - aufgrund des geringen Platzes - genau dabei beobachten konnte welche Knöpfe und Hebel er drückte, und auch nicht nur wegen der kleinen Maschine selbst, die von der Ausstattung eher an einen kleinen, alten Reisebus, als an ein Flugzeug, wie wir es kennen erinnert. Sondern vor allem wegen der atemberaubenden Aussicht auf kleine Inseln, umgeben von nichts weiter als glasklarem Wasser.

Fushifaru Maldives

Nach einem rund 35-minütigen Flug landete die Maschine schließlich vor einer kleinen Insel am östlichen Rand des Lhaviyani-Atolls – vor dem exquisiten 5-Sterne-Boutique Resort Fushifaru, wo uns ein Begrüßungskomitee empfing. Gesang und Muschelbläser, aus Palmenblättern gefertigte Ketten und die erste Kokosnuss zum Erfrischen – eine Ankunft, die in Erinnerung bleibt und eine Herzlichkeit, die bis zum Ende der Reise anhielt und den Aufenthalt auf Fushifaru so einzigartig machte.

Nach einer kleinen Verschnaufpause in meinem „Häuschen“, konnte ich nicht mehr anders, zog meine Schuhe aus – und wie der Pilot mir prophezeite, auch während meines Aufenthaltes nur selten wieder an - und lief zum Strand. Erst da, mit den Füßen im weichen weißen Sand und mit nichts weiter als dem Meer vor Augen konnte ich es glauben: Ich war auf den Malediven – weit weg von bad news und meinen shoes.

Die kleine Insel Fushifaru war schnell umrundet – in, um genau zu sein, 13 Minuten. Und ich stellte mir die Frage: Was mache ich denn hier nun den ganzen Tag? Doch die Antworten darauf fanden sich schnell: Ich erkundete die Insel und fühlte mich dabei wie Robinson Crusoe, wie ich die für mich überraschend üppige Pflanzen- und Tierwelt bestaunte, ging Schnorcheln, wo mir nicht nur die buntesten Fische, sondern sogar kleine Haie und Schildkröten begegneten – und zu einem Großteil meiner Zeit ließ ich einfach mal so richtig die Seele baumeln.

Bereits nach wenigen Stunden auf Fushifaru fühlte ich mich auf der Insel so wohl, als ob ich tatsächlich in diesem kleinen Strandbungalow mit Pool leben und mein Dasein nur aus Entspannung und entschleunigenden Erlebnissen bestehen würde. Trotz der geringen Größe bietet das Resort nämlich wirklich alles, was man sich von einem Inselurlaub wünscht. Kein „Halligalli“, dafür jede Menge bereichernder Aktivitäten wie Bootsfahrten, Schnorchelausflüge oder auch einzigartige Erlebnisse wie ein exklusives Dinner am Strand und sogar Kinoabende auf der hauseigenen „Sandbank“. Neben einem Wassersportcenter, einem Fitnessraum und einem Spielplatz gehören auch ein Gesundheitszentrum mit Spa und natürlich auch eine Bar sowie ein hervorragendes Restaurant, das sowohl morgens als auch abends ein abwechslungsreiches Buffet bietet, zu den Annehmlichkeiten in dem Resort.

Nach zwei Tagen auf Fushifaru hieß es dann schon wieder Abschied nehmen, und der fiel genau so herzlich aus, wie die Begrüßung: „Schön, dass du da warst, komm bald wieder“ - mit einer Muschel als Andenken und vielen wunderbaren Gedanken reiste ich ab.

The Westin Maldives Mirandhoo Resort

Das nächste Wasserflugzeug – das natürlich wieder von einem Barfuß-Piloten gesteuert wird – bringt mich ins The Westin Maldives Miriandhoo Resort. Dieses Resort liegt im UNESCO-Biosphärenreservat Baa Atoll, und punktet vor allem durch sein internationales Ambiente und sein - im Verhältnis zur Inselgröße – umfangreiches Angebot an Shops, Restaurants & Bars, einem wirklich großartigen Spa über dem Indischen Ozean sowie ein sehr gut ausgestattetes Fitnesscenter mit traumhaftem Blick auf eben diesen.

Besonders hervorzuheben ist darüber hinaus ein überraschender roter Faden, der sich durch das gesamte Resort zieht: Das Thema Japan. Vom Design der Strand- und Overwater-Villen inklusive der Ausstattung, die durch dunkle Holzmöbel für eine zeitlose, reduzierte Ästhetik sorgt, bis hin zum kulinarischen Highlight des Westins - dem japanischen Restaurant „The Pearl“, in dem Gästeneben frisch gefangenen Fisch und Meeresfrüchten auch eine grandiose Aussicht genießen können. Darüber hinaus werden Reisenden auch im Westin zahlreiche Erlebnisse und Aktivitäten geboten, um ihren Urlaub besonders zu machen. So gibt es beispielsweise die Option, seine erste Mahlzeit im Pool – also als „Floating Breakfast“ – oder die letzte am Strand bei einem BBQ einzunehmen.

Wer den Tag sportlich starten möchte, hat beispielsweise die Möglichkeit sich einen Personal Trainer zu buchen, und ganz besonders beenden lässt sich ein Urlaubstag mit einer Sundowner Bootstour, bei der man nebenbei noch einiges über die Unterwasserwelt lernt.

Ich machte natürlich alles und dazwischen gab ich mich ganz dem entspannten Inselleben hin: schnorcheln, spazieren, Seele baumeln lassen. Nach vier wundervollen Tagen hieß es dann wieder: Schuhe anziehen und zurück in die Realität. Wenn ich mich jetzt im Alltag wegträume – dann weiß ich genau wohin.

Infos

Die Reise erfolgte auf Einladung von Visit Maldives, visitmaldives.com

Hotels

Fushifaru Maldives www.fushifaru.com
The Westin Maldives Miriandhoo Resort www.marriott.com

Dieser Artikel wurde verfasst von:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.

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