Es ist einfach ein Genuss, hier den Tag früh zu beginnen. So habe ich mir während meines Aufenthaltes in Bayahibe dieses Ritual zur täglichen Gewohnheit gemacht. Noch vor dem Frühstück einen langen Strandspaziergang unter der milden Morgensonne, eintauchen ins warme, karibische Meer, sich von den Wellen sanft schaukeln lassen während der Blick über den endlosen Palmenstrand streift – ich kann mich einfach nicht sattsehen! Auch einige der wenigen europäischen Gäste hier im Hotel empfinden ähnliche Glücksgefühle: „Ja, bei uns gilt auch die Verordnung, ‚nicht unbedingt notwendige Reisen‘ zu vermeiden“, sagt die Schweizerin vom Bungalow nebenan, „aber das hier, das ist doch gut für die Seele und somit unbedingt notwendig – oder?“ lacht sie.

Magische Cenotes

Später, wenn die Sonne hoch steht, ziehe ich mich lieber vom Strand zurück und suche den Schatten. So döse ich unter dem dichten Palmenstrohdach und lasse die vergangenen Tage Revue passieren. Eine ereignisreiche Woche, die ich auf Initiative der rührigen Fremdenverkehrsdirektorin der Dominikanischen Republik gemeinsam mit einigen deutschen und schweizer Branchenkollegen erlebt habe.

Allein die Region um Punta Cana, das touristisch am besten erschlossene Gebiet der Insel, bietet eine Fülle von Attraktionen, auch abseits von Strand und Meer. Das erste Highlight: der Ausflug ins Naturschutzgebiet Ojos Indigenas. Im Gänsemarsch stapfen wir den schmalen Pfad durch den Regenwald, es ist feucht-heiß und die Moskitos scheinen mich zu mögen – aber die Mühe wird belohnt, das Dickicht lichtet sich und vor uns schillert ein smaragdfarbener Naturpool in allen Grün-Nuancen. „Dies ist nur einer von mehreren in diesem Gebiet“, erklärt Naturguide Antonio, „Wir nennen sie Cenotes, es sind Einbrüche im Fels, die von unterirdischen Quellen gespeist werden. Auf der ganzen Insel gibt es Hunderte davon.“ Herrlich ist es, darin zu baden, das Süßwasser ist erfrischend kühl.

Ähnlich beeindruckend ist der Ausflug zum Scape Park, einem Naturschutzpark mit zusätzlich tierischen Attraktionen wie freilaufenden Leguanen, bunten Papageien und frechen Äffchen. Der Pfad zum Cenote führt durch dichte Vegetation und über abenteuerliche Hängebrücken – endlich ist der Schatz gefunden: Hoyo Azul, das Wasser tiefblau wie flüssiger Lapislazuli.

Grandiose Hotellerie 

Tourismus ist ein großes Thema in der Dominikanischen Republik, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, so stehen auch touristische Einrichtungen und Hotels am Besichtigungsprogramm. Noch sind nicht alle Hotels geöffnet und die Kapazitäten vorerst auf 50 Prozent beschränkt (Anmerkung: die Reise fand im Herbst 2020 statt), vorteilhaft für Urlaubsgäste – jede Menge Platz!

Ich würde die Hotellerie durchaus zu den Sehenswürdigkeiten der Insel zählen, ich finde sie einfach grandios. „Privacy is the New Luxury“, sagt Maria Perez, die uns durch das Luxusresort Casa de Campo begleitet. Auf 2.833 Hektar (ca. 28,3 km²) locker verstreut sind an die 2.000 Luxusvillen, großteils in Privatbesitz, acht Restaurants, 5 Golfplätze, Reitstall mit Polo-Pferden sowie ein Yachthafen. Etliche der Villenbesitzer sind international bekannte Celebrities, wie Maria verrät. Zum Anwesen gehört auch Altos de Chavon, ein nachgebautes Dorf im Kolonialstil samt riesigem Amphitheater für Konzerte und Events. Nicht minder grandios, aber viel intimer, mit nur 13 Villen in einem weiten Tropengarten, ist das Boutiquehotel Tortuga Bay. Das Interieur trägt die Handschrift von Designer Oscar de la Renta, in unmittelbarer Nähe liegt der Golfplatz Corales.

Genuss & Lebensfreude

Zu den schönsten Erinnerungen der Vorwoche zähle ich weiters den Bootsausflug zur Insel Saona. Von Bayahibe aus geht es entlang der Küste, hier gibt es keine Hotels mehr, nur dichte Palmenhaine und Mangrovenwälder. Das Gebiet samt der Insel zählt zum Parque Nacional del Este, einem von insgesamt 126 Nationalparks des Landes. Zwischendurch stoppt das Boot nahe einer Sandbank und wir genießen ein Bad im seichten, türkisblauen Wasser.

Nach Ankunft auf der Insel machen wir es uns am Bilderbuch-Strand gemütlich. Juan, unser Begleiter, reicht frische Kokosnüsse - mit Schuss? - claro, Rum ist doch das Nationalgetränk! Einsetzender Regen vertreibt uns vom Strand, aber es ist ohnehin Essenszeit, Menü des Tages: frische Langusten vom Grill und ein Glas Prosecco dazu! Die Rückfahrt per Katamaran gestaltet sich schwungvoll, nicht so sehr wegen des Wellenganges, sondern wegen der rhythmischen Merengue-Musik, die alle zum Tanzen mitreißt. Das ist Lebensfreude pur!

KOMPAKT

Gesundheit & Hygiene
Kein PCR-Test erforderlich, fallweise werden bei Einreise stichprobenartige Atemtests gemacht (Stand Anfang Dezember 2020). Hinweise auf Masketragen, Abstand und Hygiene finden sich überall, es gelten ähnliche Regeln wie hierzulande und sie werden durchwegs strikt eingehalten. Ein weitreichendes Maßnahmenkonzept gewährleistet einen sicheren Urlaubsaufenthalt. Dank der strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen verzeichnet das Land nur geringe Covid-19 Fallzahlen. Detailinformationen zu den Hygienemaßnahmen und möglichen Beschränkungen unter: www.godominicanrepublic.com/de/ medien/coronavirus/

Lage: Die Dominikanische Republik nimmt flächenmäßig den größten Teil der Insel Hispaniola ein, etwa ein Drittel der Gesamtfläche entfällt auf die Republik Haiti im Westen. Die grüne Insel ist nach Kuba das zweitgrößte und vielfältigste Land der Karibik, im Norden umspült vom Atlantischen Ozean und im Süden vom Karibischen Meer

Geschichte: Die Geschichte der Insel ist geprägt von europäischen Eroberern, 1492 landete Christoph Kolumbus erstmals an der Nordküste. Die Hauptstadt Santo Domingo gilt als älteste Stadt der Neuen Welt, das koloniale Zentrum ist UNESCO Welterbe.

Anreise: Edelweiss Air: Zürich – Punta Cana nonstop; Condor: Frankfurt - Punta Cana bzw. nach Puerto Plata via Santo Domingo; Anschlussflüge ab Österreich Flugzeit Zürich – Punta Cana ca. 9 Std. 35 Min. (Rückflug etwas kürzer), während der gesamten Reisedauer besteht Maskenpflicht!

Einreise: Mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass; NEU: Einreisende müssen sich jetzt vorab elektronisch registrieren unter: https://eticket. migracion.gob.do

Zeitunterschied:  -5 Stunden zur mitteleuropäischen Winterzeit, im Sommer -6 Std.

Klima & Temperatur: Ganzjährig tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit, Tagestemperaturen zwischen 25 und 32°C, fallweise Tropenregen sind oft heftig, dauern aber meist nur kurz

Sprache: Spanisch, gängige Fremdsprache Englisch

Währung: Dominikanischer Peso (DOP), Umrechnungskurs per Dez. 2020: 1 EUR = 70.000 DOP, Kreditkarten werden fast überall akzeptiert und sogar bevorzugt

Highlights

Natur pur – kilometerlange, palmengesäumte karibische Traumstrände, facettenreiches Hinterland. Mitten in der üppigen Vegetation des Regenwaldes sind die Cenotes zu finden, magisch erscheinende Süßwasser- Pools, die von unterirdischen Quellen gespeist werden. Rund ein Drittel des Landes sind geschützte Gebiete und Nationalparks, am besten zu entdecken bei begleiteten Wanderungen. Wale beobachten kann man vor der Halbinsel Samaná, wenn sich während der Wintermonate die Buckelwale zur Paarung treffen. Golfsport wird großgeschrieben, ganze 26 Designerplätze gibt es auf der Insel – die Dominikanische Republik wurde kürzlich als „Caribbean's Best Golf Destination 2020“ nominiert.

Hotels

Sanctuary Cap Cana: wunderschön gestyltes Resort, All Inclusive auf hohem Niveau 
Hyatt Ziva & Hyatt Zilara Cap Cana: erst November 2019 eröffnete Zwillings-Hotels, eines für Familien und eines nur für Erwachsene, großzügiges All Inclusive-Konzept
Hotel Palladium TRS Turquesa Punta Cana: gemütlich-elegantes Adults Only All-Inclusive-Resort

Allgemeine Informationen: Tourist Board Dominikanische Republik in Frankfurt E-Mail: austria@godominicanrepublic.com, Web: www.GoDominicanRepublic.com

Die Reise erfolgte auf Einladung von Tourist Board der Dominikanischen Republik und Edelweiss Air.